4 Tipps fürs Straßefahren, die dein Leben retten können

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Mache deine Ausfahrt mit einem dieser schnell umsetzbaren Tipps noch schöner. Mehr noch, lass’ uns etwas ausprobieren, bei dem es nicht nur darum geht wie man schnell fährt. Lies’ weiter für einfache Ratschläge, die Radfahren schöner machen und dein Leben retten können.

Wie jeder, der schon einmal in einen Unfall verwickelt bestätigen kann, ist Sicherheit ebenso wichtig – wenn nicht wichtiger – als Fitness, wenn es ums Radfahren geht. Entsprechende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen macht jedes Mal wenn du in den Sattel steigst, einen riesigen Unterschied. 

Es gibt einiges, was Radfahrer tun können, um so sicher wie möglich unterwegs zu sein. Erfahre hier, mit welchen einfachen Kniffen du sicherer über die Radrunde kommst. 

Trage auffällige Farben 

Es wird immer leichter Sportbekleidung in verschiedenen grellen Farben zu finden und wenn du früh morgens auf Trainingsfahrt gehst, können solche Kleidungsstücke dir tatsächlich das Leben retten. Wir alle wissen wie leicht man beim Autofahren auf Autopilot schaltet ohne noch bewusst auf das Umfeld zu achten. Trage also Bekleidung und einen Helm, der dich auffallen lässt, um eher von Autofahrer gesehen zu werden. Die entsprechende Kombination von Bekleidung und Ausrüstung wird Autofahrer nicht nur darauf aufmerksam machen, dass du da bist, sondern auch darauf, dass du mit ordentlicher Geschwindigkeit unterwegs bist. 

Radle auf der richtigen Fahrspur 

Im Gegensatz dazu, was einige Neulinge im Radsport denken, sollte man immer mit dem Verkehrsfluss fahren. Du bist ein Verkehrsteilnehmer. Mache dich mit den Verkehrsregeln vertraut, die in deinem Heimatland gelten – ja, du kannst auch als Radfahrer eine Vorladung wegen Verstößen gegen die Verkehrsregeln bekommen. Du solltest außerdem so fahren, dass deine Bewegungen für andere vorhersehbar sind und dich auf der „langsamen Fahrspur“ fortbewegen, wenn es eine gibt, da du vermutlich nicht schneller unterwegs sein wirst als die motorisierten Fahrzeuge. Achte darauf, dass du keine Schlenker machst, plötzlich anhältst oder ohne Handzeichen abbiegst. Achte auf dein Umfeld – es ist wichtig, dass du weißt, wo um dich herum Autos sind und auch sie sollen dich wahrnehmen. Fahre konzentriert, verhalte dich wie ein Auto und schaue, gib Handzeichen und schaue nochmals. Gib Autofahrern mittels Handzeichen zu verstehen, wohin du dich zu bewegen gedenkst und nimm Blickkontakt auf, wenn du das Zeichen gibst, behalte dein Umfeld gut im Blick während du dich bewegst. 

Geh’ niemals von etwas aus (du weißt ja, was man über Annahmen sagt …) 

Wenn du Auto fährst gehst du davon aus, dass andere Verkehrsteilnehmer dich sehen werden. Wenn du Rad fährst, ist das nicht der Fall. Du solltest niemals davon ausgehen, dass du von Autofahrern auf der Straße gesehen wirst. Ein Fahrrad nimmt viel weniger Raum ein, der Autofahrer auffallen könnte als ein ebenbürtiges Fahrzeug. Wenn du schon von irgendetwas ausgehen musst, dann von etwas Negativem: Das Auto, das sich der Kreuzung nähert wird dich nicht vorbeilassen, die Person, die gerade aus dem Auto aussteigt wird das so tun, dass die Tür dir in den Fahrweg kommt etc. Das wird dich auf dem Rad defensiver (und damit sicherer) unterwegs sein lassen. Gehe niemals davon aus, dass du sichtbar bist – schaue lieber immer zweimal. 

Beleuchte dein Fahrrad 

Wenn du vor Tagesanbruch oder nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs bist, nimm ordentliche Beleuchtung mit, um sicher zu stellen, dass du zu sehen bist. Achte darauf, dass dein Fahrrad ein weißes Vorder- und ein rotes Rücklicht hat, um den Vorschriften zu entsprechen, was für gewöhnlich bedeutet, dass du auch aus 200 Metern Entfernung noch zu sehen bist. Informiere dich, welche Regelungen in puncto Reflektoren in deiner Heimat gelten, aber normalerweise sollte man welche in den Speichen, an den Pedalen und am Schutzblech haben. Nimm’ Ersatzbatterien und Reflektor-Klebeband mit, falls ein Licht unterwegs ausfällt. Reflektierendes Klebeband auf den Helm und die Bekleidung zu kleben und reflektierende Arm- und Fußbänder zu tragen sind clevere Zusatzoptionen, um dich noch sicherer unterwegs sein zu lassen. Lichter, die konstant blinken werden noch mehr Aufmerksamkeit erregen, also hab keine Angst, sie zusätzlich zur normalen Beleuchtung anzubringen! 

Egal ob du einen Tag im Monat mit dem Rad unterwegs bist oder das ganze Jahr über. Diese Maßnahmen werden dir dabei helfen, einen Unfall oder schwere Verletzungen zu vermeiden, die dich für aus dem nächsten Wettkampf schießen.

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